Informationen zur Behandlung

Konzept und Ablauf

Sie stehen mit Ihrem Anliegen im Mittelpunkt der Behandlung. 

Dabei verstehe ich die Behandlung wie eine Bergwanderung: Sie bestimmen das Ziel, ich biete Ihnen die Struktur, die Methoden sowie die therapeutische Beziehung beim gemeinsamen Weg an, damit Sie das Ziel erreichen können. Gehen müssen Sie den Weg selbständig. 

Auf dem Weg werden die eigene Wahrnehmung, Akzeptanz sowie individuelle, aktive Bewältigungsstrategien im Umgang mit belastenden Emotionen gefördert, die Ihnen helfen werden, immer wieder neu den Problemen zu begegnen.

 

Nachfolgend gebe ich Ihnen eine Übersicht über den Behandlungsverlauf sowie die formalen Aspekte des Behandlungsrahmens: 

 

 

 Behandlungs-konzept:

Die psychotherapeutische Praxis bietet Erwachsenen und jungen Menschen einen sicheren, wertschätzenden Raum, in dem echte Veränderung möglich wird. Behandelt wird nach der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) ––, das hier um einen besonderen Fokus erweitert wird: die bewusste Wahrnehmung und Reflexion dessen, was in der therapeutischen Beziehung selbst geschieht – im Fühlen, Denken und Erleben des Moments.

Denn Veränderung entsteht nicht allein durch Einsicht. Sie entsteht dort, wo Menschen lernen, sich selbst klarer zu spüren, ihre Emotionen zu verstehen und in Beziehung zu treten – mit sich selbst und mit anderen. Die Praxis begleitet diesen Prozess mit Respekt, Wärme und fachlicher Tiefe.

Der Schwerpunkt liegt auf einer emotionsfokussierten Arbeitsweise sowie der schematherapeutischen Anteilearbeit. Besondere Expertise besteht in der Behandlung von:

  • Lebensübergänge im Erwachsenenalter, der Adoleszenz und Transition (17–25 Jahre): einer Lebensphase, die besondere Herausforderungen und besondere Chancen birgt
  • Persönlichkeitsstörungen: mit einem individualisierten, beziehungsorientierten Behandlungsansatz
  • Psychosomatischen Erkrankungen: an der Schnittstelle von Körper, Emotion und Erleben
  • Suchtproblematik: mit einem verständnisvollen, nicht verurteilenden Blick auf Hintergründe und Funktionen des Verhaltens

Arbeit in der thera-peutischen Beziehung

Bedeutet: das unmittelbare Erleben während der Behandlung wird von mir aufgegriffen, transparent zurückgemeldet und hinsichtlich der Zusammenhänge mit der Symptomatik aufgegriffen und bearbeitet.

Emotionsfokussierung

Emotionen sind oft schneller, umfassender und schwerer greifbar als unsere Gedanken. Sie transportieren häufig eine Vielzahl an alten und neuen Erfahrungen, Erinnerungen und Informationen vor Entscheidungen. Sie bilden die Grundlage der therapeutischen Arbeit. Sie wollen erkannt, benannt, verstanden und ernstgenommen werden. Dann wird echte Veränderung möglich.

Achtsamkeit

Die reine Beobachtung und Wahrnehmung von Zuständen im Hier-und-Jetzt bildet einen notwendigen "Rückschritt", um fest verankerte Muster des Verstandes zu durchbrechen. Es bedeutet das Nichts-tun und das Nicht-verändern und schafft Platz für das Erkennen und Verstehen der eigenen Probleme.

Arbeit Innerer Anteile

Man kann die Persönlichkeit als eine innere Bühne begreifen, auf der verschiedene Akteure (Anteile) für ihre Ziele und Bedürfnisse eintreten, streiten, kämpfen etc. Diese inneren Anteile zu erkennen, in die eigene Lebensgeschichte einzuordnen und sie aktiv für sich zu nutzen ist ein wichtiger Bestandteil der therapeutischen Arbeit (Schematherapie).

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